3. Februar 2026
Die Bevölkerung in Wittenbach ist im vergangenen Jahr mit 10'246 Einwohnerinnen nahezu stabil geblieben. Die Gemeinde verzeichnet so wenig Wegzüge wie seit über 25 Jahre nicht mehr.
10'246 Einwohnerinnen und Einwohner
Per 31. Dezember 2025 zählt die Gemeinde Wittenbach 10'246 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit ist die Wohnbevölkerung von Wittenbach im vergangenen Jahr kaum gewachsen. Das Bevölkerungswachstum beträgt lediglich zehn Personen und bewegt sich damit auf niedrigem Niveau.
Zusammensetzung der Bevölkerung
Die Bevölkerungsstatistik zeigt, wie sich die 10’246 Einwohnerinnen nach Geschlecht, Alter, Herkunft etc. zusammensetzen. Die vollständige Bevölkerungsstatistik 2025 ist auf
hier
zu finden. Hier einige Informationen daraus:
22,5 % der Wittenbacher Bevölkerung befinden sich im Rentenalter. Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der männlichen Bevölkerung: Während bei den 0- bis 19-Jährigen noch 51% männlich sind, liegt dieser Anteil in der Altersgruppe 40-64 Jahren bei 45.7% und sinkt bei den Seniorinnen 80+ schliesslich auf knapp 43%.
70,6 % der Wittenbacher Bevölkerung besitzt den Schweizer Pass. Die ausländische Wohnbevölkerung stammt aus über 80 verschiedenen Nationen. Die zehn zahlenmässig stärksten Herkunftsländer sind in der entsprechenden Grafik dargestellt. Den grössten Anteil stellen dabei Personen aus Deutschland mit knapp 12% der ausländischen Bevölkerung.
Tiefstand bei Wegzüge und geringe Zuzüge
Neben der Zusammensetzung der Bevölkerung erfasst die Statistik auch die Bevölkerungsbewegungen, also Geburten, Todesfälle sowie Zu- und Wegzüge. Bereits im Vorjahr waren die Wegzüge im langjährigen Vergleich gering. Im Jahr 2025 wurde nun ein Rekordtief erreicht: Mit 442 Wegzügen verzeichnete Wittenbach so wenige Wegzüge wie seit über 25 Jahren nicht mehr. Der Durchschnitt der letzten 25 Jahre liegt bei rund 600 Wegzügen pro Jahr. Auch die Zuzüge bewegen sich auf tiefem Niveau. Mit 551 Zuzügen liegen sie deutlich unter dem Durchschnitt der letzten 25 Jahren von etwa 650 jährlichen Zuzügen. Ob es sich bei den tiefen Wegzügen um einen längerfristigen Trend oder lediglich um eine kurzfristige Entwicklung handelt, lässt sich derzeit nicht beurteilen. Schätzen die Einwohnerinnen Wittenbach als attraktiven Wohn- und Lebensort oder halten sie andere Gründe in der Gemeinde? Auch auf diese Frage hat die Statistik leider keine Antwort und lässt Raum für verschiedene Interpretationen.
Erhebung nach Definition des BFS
Erstmals basiert die Jahresstatistik zur Wohnbevölkerung auf der Definition des Bundesamtes für Statistik (BFS). Diese bezieht sich auf die ständige Wohnbevölkerung. Dazu zählen alle Schweizer Staatsangehörigen mit Hauptwohnsitz in der Schweiz sowie ausländische Staatsangehörige mit einer Aufenthaltsbewilligung von mindestens zwölf Monaten oder einer effektiven Aufenthaltsdauer von mindestens zwölf Monaten. In der bisherigen Bevölkerungsstatistik der Gemeinde Wittenbach wurden Wochenendaufenthalterinnen, Kurzaufenthalterinnen, Asylbewerberinnen mit pendentem Entscheid, vorläufig aufgenommene Flüchtlinge sowie Schutzbedürftige mit Schutzstatus S nicht berücksichtigt. Durch die Übernahme der BFS-Definition fällt die Einwohnerzahl einmalig um rund 200 Personen höher aus als nach der bisherigen Praxis. Ein direkter Vergleich mit der publizierten Bevölkerungsstatistik des Vorjahres ist daher nur eingeschränkt möglich.


