9. Juni 2026
Die Gemeinde führte in den vergangenen Jahren grundsätzlich im Zweijahresrhythmus mit Nachbargemeinden eine Jungbürgerfeier durch. Dabei stand einst die Führung durch die Olma mit anschliessendem Messebesuch oder ein Outdoor-Anlass mit Feuerstelle und BBQ auf dem Programm. In den letzten Jahren zeigte sich jedoch, dass das Interesse der Jungbürgerinnen kontinuierlich zurückging. Gleichzeitig entschied sich einige Nachbargemeinden, künftig einen eigenen Anlass durchzuführen und stieg damit aus dem gemeinsamen Konzept aus. Diese Entwicklungen veranlassten die Gemeinde, die bisherige Form der Jungbürgerfeier zu überdenken.
Neuer Ansatz mit geringer Resonanz
Für die diesjährige Durchführung wurde deshalb ein neuer Ansatz gewählt. Im Zentrum stand dabei die Idee, die jungen Erwachsenen stärker für das politische Geschehen in der Gemeinde zu interessieren und sie zur Teilnahme an der Bürgerversammlung zu motivieren. Der Anlass sollte nicht nur Begegnungsmöglichkeiten schaffen, sondern auch den direkten Einblick in die Gemeindepolitik fördern. Trotz der konzeptionellen Anpassungen blieben die Anmeldungen sehr tief, so dass der Anlass abgesagt wurde. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, vorerst keine weiteren Jungbürgerfeiern mehr durchzuführen. Ganz auf eine Würdigung der Volljährigkeit wird jedoch nicht verzichtet: Künftig erhalten die Jungbürgerinnen ein Gratulationsschreiben zu ihrer Volljährigkeit, verbunden mit einem sympathischen Hinweis auf ihre neuen Rechte und Pflichten.



