Es war die letzte Chance, der sprichwörtliche Strohhalm, an den sich die Anhänger des FC Wittenbach klammerten. Am vergangenen Samstag, dem 9. Mai, herrschte auf der Sportanlage Grüntal eine angespannte Atmosphäre. Das Kellerduell gegen den FC Au-Berneck 05 stand unter dem Motto "Alles oder Nichts". Doch am Ende des Tages mussten die Hausherren eine bittere 0:3-Niederlage hinnehmen, die den Abstieg aus der 2. Liga faktisch besiegelt.
Dabei startete Wittenbach durchaus motiviert in die Partie. Die Mannschaft zeigte eine ordentliche Leistung und versuchte, das Spielgeschehen zu kontrollieren. Doch wie so oft in dieser Saison offenbarte sich das Hauptproblem in der Offensive: Es fehlte an zündenden Ideen und der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. Die Gäste aus Au-Berneck hingegen agierten abgeklärt und nutzten ihre Chancen konsequent aus.
Effizienz schlägt Bemühen
Während Wittenbach sich bemühte, aber spätestens am gegnerischen Strafraum mit seinem Latein am Ende war, zeigten die Gäste, warum sie in diesem Schicksalsspiel die Oberhand behielten. Mit drei Treffern machten sie den Sack zu und entführten die verdienten drei Punkte aus dem Grüntal. Für Wittenbach ist der Traum vom Klassenerhalt damit geplatzt, da nur ein Sieg die theoretische Chance auf den Ligaerhalt gewahrt hätte.
Blick nach vorne trotz Enttäuschung
Auch wenn die Enttäuschung tief sitzt, bleibt keine Zeit für Trübsal. Die Saison ist noch nicht ganz zu Ende, und der Stolz gebietet es, die verbleibenden Partien mit Anstand zu bestreiten. Bereits an diesem Samstag, den 16. Mai, bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Um 17:00 Uhr tritt der FC Wittenbach auswärts gegen den Tabellenvorletzten FC Besa an. Es gilt, sich erhobenen Hauptes von der Saison zu verabschieden und noch einmal Kampfgeist zu beweisen.

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